Das Barockpferd
Der Ausdruck „Barockpferd“ bezeichnet weniger die Rasse eines Pferdes als seine Psyche und Physis. Ein ideales Barockpferd ist mehr quadratisch als rechteckig gebaut. Diese Rassen könnte man auch iberogene Rassen nennen, da alle einen wesentlichen Anteil an Pferden der iberischen Halbinsel unter ihren Ahnen haben, welche an Europas Höfen im Zeitalter des Barock äußerst begehrt waren. Als iberische Halbinsel bezeichnet man den südwestlich der Pyrenäen liegenden Teil Europas. Heute liegen dort die Staaten Gibraltar, Spanien, Portugal und Andorra. In der Antike lebte dort das Volk der Iberer. Nachweislich fanden auf der iberischen Halbinsel Pferde bereits zum Zweck des Reitens Verwendung als es die
(Sunny)
modernen Rassen der warmblütigen Pferde noch nicht gab. Diesen Schluss lassen Höhlenzeichnungen aus Escoural (Portugal) zu, deren Alter 15 000 Jahre beträgt.
Als Barockpferd wird ein Pferd bezeichnet, welches Ähnlichkeit im Körperbau mit den im barocken Zeitalter (ca. 1600 – 1750) in Mitteleuropa verwendeten Pferden aufweist oder das nachweislich durch Zuchtbücher ein Nachfahre dieser Pferde ist. Für die Bestimmung dieser Rassen ist auch eine geordnete und organisierte Zucht, die meist an den Königshäusern stattfand und deren Stütze ein Zuchtbuch ist, bedeutend. Gegenwärtige Barockpferde lassen sich so oftmals bis in die Zeit des Barock zurückverfolgen.
Für die Zeit des Barock waren Pferde mit einem eher kurzen Rücken und einer Widerristhöhe von 150 -160 cm typisch. Diese Pferde eigneten sich häufig für Lektionen, welche in der Hohen Schule der Reiterei gelehrt und geritten wurden. Hierfür war eine harte, gründliche und lange Ausbildung von Pferd und Reiter erforderlich.
Als erstes wurde in den Gangarten Schritt und Trab gearbeitet, hieraus folgten dann die Seitengänge , gefolgt von der Piaffe. Galopp wurde von den barocken Reitmeistern erst dann gearbeitet, wenn es dem Pferd möglich war in makelloser Selbsthaltung zu piaffieren. Die Ausbildung des Pferdes erfolgte im Barock erst spät, die Pferde waren bereits 5 bis 7 Jahre alt. Dafür war die Ausbildung länger mit einem hohen und langen Anteil der Arbeit vom Boden aus. Damals erreichten die Pferde auch ein höheres Alter. So ist ein 40jähriger Hengst in der Schlacht von Mollowitz das Reittier von Friedrich dem Großen gewesen.
Zu den Barockpferden zählen z. B. Friesen, Lipizzaner, Lusitanos, Knabstrupper, Menorquiner und PRE (Andalusier).
In unseren Tagen werden alle Pferde die mind. 50% dieser Rassen in sich tragen als deutsches Barockpferd eingetragen.
Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Barockpferd
http://fdc_sasu.beepworld.de/reitweise.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Iberische_Halbinsel
http://www.paradise-horses.ch/Iberische_Pferd.htm
(Only you)
Der Lipizzaner
Man geht davon aus, das die Lipizzaner Europas älteste Kulturpferderasse sind. Außerdem sind sie das Sinnbild Österreichs.
Seine Wurzeln hat der Lipizzaner im Karstpferd, dem Araber
(Sally)
und dem spanischen oder andalusischen Pferd. Ferdinand von Aragon eroberte Granada und somit die gesamte maurische Pferdezucht, welche auf dem Berber, dem iberischen Pferd und dem Araber basierte. Im 16./17. und bis in das 18. Jahrhundert hinein verbreitete sich das spanische Pferd in Europa und in den von den Spaniern eroberten Gebieten Mittel- und Südamerikas. Durch Erzherzog Karl wurde 1580 bei Triest das Gestüt Lipizza gegründet. Dort entstanden 6 Hengstlinien, anhand derer auch heute noch die Reinerbigkeit eines Lipizzaners geprüft werden kann:
Conversano (ist norditalienischer Abstammung, ein Rapphengst)
Pluto (ein weißer Frederiksborger)
Maestoso und Favory (beide Kladruber, Favory war Falbe)
Neapolitano (norditalienische Abstammung, Brauner)
Siglavi (Gründung des Stammes im Jahr1826, hat stark orientalische Merkmale,Schimmelhengst, stammt aus Syrien, rein arabischer Abstammung).
Sonst wurden sämtliche anderen Stämme außer Pluto mit arabischem Blut veredelt.
Der Stamm Incitanto (namensgebend hier ein aus Siebenbürgen stammender Gründerhengst) wird in Ungarn gezüchtet und hat ebenso wie der Stamm Tulipan (Gründerhengst hier ein englisches Vollblut) oftmals dunkle Fellfarben.
Außerdem haben sich 18 bedeutende Stutfamilien entwickelt, wie z. B. die Famlie der Theodorosta, der Deflorata, Stornella, Capriola, Europa und Africa, um hier nur einige zu nennen.
1920 ging das Stammgestüt Lipizza vorerst an Italien. In Österreich wurde eine kleinere Lipizzanerzucht in der Steiermark in Piber eröffnet. Im Verlauf des 2. Weltkrieges und der Besetzung Österreichs durch Deutschland wurden die Pferde aller berühmten Lipizzanergestüte in Österreich und den ost- und südosteuropäischen durch Deutschland besetzten Ländern in einem einzigen Gestüt vereint. Dieses Gestüt lag in Hostau im Böhmerwald. Als der Krieg endete, ordnete ein amerikanischer General namens Patton die Evakuierung der Lipizzaner aus Hostau an. Diese Aktion hat dazu geführt, dass die Lipizzaner auch in den USA bekannt wurden. Auch der Schulhengstbestand in Wien wurde evakuiert – durch Alois Podhajsky, der zu dieser Zeit Leiter der span. Hofreitschule war. Es erfolgte nach Kriegsende eine Aufteilung der Pferde zwischen Österreich und Italien. In Lipizza züchtete man nach dem 2. Weltkrieg mit 23 Zuchtstuten. Dies sollte das eigentliche Gestüt wieder aufbauen (1947). Die Nachfahren der Italien zugeteilten Pferde züchtet man heute in Monterotondo. In Lipizza hat sich wieder eine berühmte Zucht und Reitschule etabliert. Die in Wien ansässige Spanische Hofreitschule erhält Schulhengste aus dem Gestüt Piber.
Heute züchtet man Lipizzaner in ganz Europa, es gibt aber auch bedeutendere Privatzüchter z. B. in den USA, Slowenien, Frankreich und Süd Afrika. Viele Staatsgestüte und Zuchtverbände haben sich zu einem internationalen Lipizzanerverband zusammengetan.
Für Lipizzaner gibt es keine einheitlichen Brandzeichen. Dies ist aufgrund der Vielzahl der Gestüte und der privaten Zuchtverbände in den verschiedenen Ländern so. Das „L“ ist Zeichen des Stammgestüts und diesen Brand erhalten nur in Piber, Monterotondo oder Lipizza gezogene Pferde.
Ein Lipizzaner sollte mindestens 30 % ursprüngliche Lipizza-Basis aufweisen. So wird vermieden das angezweifelt wird ob das Pferd ein echter Lipizzaner ist oder das man annimmt, es hat sich zuviel fremdes Blut eingemischt.
Noch kurz einige Anmerkungen zur Spanischen Hofreitschule, die für ihre berühmten Hengste bekannt ist:
Hier erfolgt und erfolgte die Ausbildung nur mit Lipizzanerhengsten. Man versuchte die Ausbildung auch mit Hengsten aus anderen Rassen durchzuführen, was jedoch fehlschlug. Die meisten Hengste sind Schimmel, es werden aber auch ständig ein bis zwei Braune mit ausgebildet, da die Bereiter überwiegend der Meinung sind, dass die Hofreitschule so lange Bestand hat, wie sich ein Brauner an ihr befindet. Die Braunen fungieren gewissermaßen als Glücksbringer.
Die Ausbilder nehmen die Lehren Xenophons (geb. 426 v. Chr.) und de la Guériniéres als Grundlage. Xenophon und de la Guériniére (geb. 1688) verfassten beide bedeutende Schriften. Xenophon die Schrift über die Reitkunst („Peri Hippikes“) und einen Reiterführer („Hipparchikos“) und de la Guériniére definierte die Ausbildung des Pferdes, die auch zu unserer Zeit noch als Basis der klassischen Reiterei gilt und die er in seinem Buch „Ecole de Cavalerie“ niederschrieb (erschienen 1733). Er war der Meinung dass die Ausbildung eines Pferdes gewaltfrei sein muss und auf jedes einzelne Pferd gesondert zuzuschneiden sei, je nach dessen Veranlagung.
Die Ausbildung erfolgt an der Spanischen Hofreitschule in 3 Schritten, die hier nur nebenbei Erwähnung finden sollen: 1. Die Remontenschule, 2. Die Campagneschule und 3. Die Hohe
Schule.
Der Lipizzaner ist ein mittelgroßes, elegantes, Pferd von kompakter Form. Er zeichnet sich durch seine hohe Gelehrigkeit und Lernwillen aus, ist ausdauernd und dabei genügsam. Vereinzelt tritt ein mehr oder weniger stark ausgeprägter Ramskopf, bzw. eine Ramsnase auf. Er weist eine gut bemuskelte Hinterhand auf, die Hufe sind gut ausgebildet und hart. Das Stockmaß liegt zwischen 155 und 165 cm. Meist gibt es Schimmel (als Fohlen dunkle Fellfarbe, im Alter von 6 bis 10 Jahren dann weiß), es kommen aber auch Rappen, Braune, Füchse und Falben vor. Anfänglich gab es auch alle anderen Fellfarben, sogar Mohrenköpfe und Schecken.
Der Lipizzaner ist ein freundliches, ruhiges und eifriges Pferd, welches angenehm zu reiten ist. Er verfügt über ein gutmütiges Wesen, ist aber trotzdem auffallend mutig. Er ist sensibel, verfügt aber auch über ein lebhaftes Temperament. Diese Tatsache kann einem Reiter einiges abverlangen, da Lipizzaner einen guten „Schuss“ Eigenwilligkeit mitbringen. Lipizzaner sind erst mit ca. 7 Jahren ausgewachsen und langlebig.Heute sind sie als Fahr- und Freizeitpferde äußerst beliebt.
Quellen:
http://www.rider2day.de/2007/11/28/bedeutende-reitmeister-xenophon/
http://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Hofreitschule
http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Robichon_de_la_Gu%C3%A9rini%C...
http://www.pferde-pferderassen.de/pferderasse.php/63/Lipizzaner
http://www.windwurfxx.de/html/lipizzaner.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Lipizzaner
Jasper Nissen „Welches Pferd ist das?“ 130 Pferde- und Ponyrassen in Farbe (Kosmos Naturführer)
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Der Friese.jpg)
Der Ur-Typ des Friesenpferdes kann bis ins 1. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Bereits Tacitus und Julius Cäsar wurden auf dieses Pferd aufmerksam, wie man ihren Schriften entnehmen kann. Es fand ein Export dieses Pferdes durch die Römer nach England statt. In England wurden die dort lebenden Pferderassen wie z. B. das Shire, das Clydesdale, das Fellpony und das Dalespony vom Friesenpferd beeinflusst. Auch andere Rassen, z. B. das Dölepferd (Norwegen), das Mérens (Frankreich), das Morgan Horse (Amerika) und der Orlow (russ. Traber) erfuhren Beeinflussung durch den Friesen. Erst 1974 wurde in Kladruby (Gestüt in Tschechien, welches Kladruber züchtet) die durch Inzucht gefährdete
(Nico)
Herde Rappen durch das Fremdblut des Friesenhengstes „Romke 234“, der 1966 geboren wurde, gerettet.
Seine Herkunft hat der Friese in „Friesland“(Provinz). Dort züchteten die Friesen (german. Volksstamm) ein Pferd, welches großrahmig war und sich von den Kaltblütern abhob. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde das Blut spanischer Pferde eingekreuzt. Danach wurde der Friese an Fürstenhöfen und bedeutenden Gestüten als Barockpferd gezüchtet. Er fand als Zugpferd und zur Repräsentation Verwendung. Durch Verwendung des Friesen in der Landwirtschaft verlegte sich die Zucht vermehrt auf niederländische Bauern. Diese retteten die Friesen insgesamt zweimal vor dem Aussterben. Einmal im Jahr 1896, das andere Mal im Jahr 1913. Als die Verwendung der Rasse in der Landwirtschaft abnahm, rückte der Friese als Freizeitpferd wieder mehr in den Vordergrund.
Im 19. Jahrhundert fand die Zucht der reinen Friesenpferde kaum noch Beachtung. So kam es, dass im Jahr 1910 der Bestand der Hengst auf 4 Pferde gesunken war. Im Jahr 1913 gab es nur noch 3 Hengste. Diese waren: Prins 109, Alva 113 und Friso 117. Es gab aber einige Pferdezüchter, die sich für die Erhaltung dieser Pferderasse einsetzten. Und sie waren erfolgreich. Die Erhaltung der Rasse wurde rein durch Inzucht innerhalb des kleinen Bestandes abgesichert. Aus diesem Grund wird heute für jedes Pferd, das im niederländischen Zuchtverband eingetragen ist, der Inzuchtfaktor bestimmt. Der Inzuchtfaktor ist die Angabe des Prozentsatzes, mit dem das Genom des jeweiligen Tieres an Inzucht belastet ist.
Alle Hengste des Stammbuches gehen auf Nemo 51, der 1855geboren wurde, zurück. Heute sind nur noch 3 Hauptlinien vertreten:
Die Linie von „Tetman 205“ ist in zwei Zweige aufgeteilt: „Mark 232“ pref. und „Jarich 226“.
Die anderen beiden Linien gehen auf „Age 168“ und „Ritske 202 „ pref. zurück.
Die heutige Unterteilung der Hauptstämme geht sogar noch weiter: In den Reitske-Trakt (Hearke 254 pref.), den Hearke-Trakt (Mark 232 pref.) oder den Jochem-Trakt (Mark 232 pref.), weil viele männliche Nachkommen dieser Hengste gkört wurden. Sie sind Nachkommen von Tetman 205. Der Oege 267-Trakt ist ein weiterer bedeutender Zweig. Über Jarich 266, der ein Halbbruder von Mark 232 pref. ist, führt dieser Hengst ebenfalls Tetman-Blut. Aus der Tetman-Linie entspringen fast 5/6 aller Friesenpferde.
Die Auswahl der Friesen-Deckhengste ist weltweit eine der strengsten. Nur wenige Junghenste werden in den Leeuwarden (Friesland in Holland) zur Zucht zugelassen. Meist im Alter von 2 ½ Jahren, aber auch ältere, bereits im Sport erfolgreiche Tiere, werden die Hengste einer Jury vorgeführt. Dort wird eine Auswahl getroffen, die sich im darauffolgenden Jahr zur zentralen Körung einer nochmaligen Bewertung des Exterieurs stellen darf. Hier erfolgt abermals eine zweimalige Selektierung, so dass nur noch wenige Hengste zur Hengstleistungsprüfung zugelassen werden. Diese erfolgt im Herbst desselben Jahres unter besonderer Bewertung nicht nur des Exterieurs, sondern auch des Betrages im Stalls, dem Gangvermögen des Pferdes und der Arbeitswilligkeit. Diese schwierige Prüfung wird ebenfalls wieder nur von wenigen Hengst-anwärtern bestanden. Nachdem die Hengstleistungsprüfung erfolgreich absolviert wurde, muss die Deckerlaubnis des zugelassenen Deckhengstes jedes Jahr aufs Neue in Friesland zur zentralen Körung durch die Jury bestätigt werden. Wenn die ersten Fohlen des Hengstes nach 4, 5 Jahren 3 Jahre alt sind, erfolgt eine abschließende Beurteilung. Ausgewählte Nachkommen des Hengstes werden 1-, 2- und 3jährig beurteilt. Der Hengst darf nur bei einer positiven Beurteilung seines Beitrages zur Zucht Deckhengst bleiben. Ist sein Beitrag nicht nachgewiesen positiv bewertet, wird der Hengst abgekört. Sein Eintrag im niederländischen Stammbuch ist dann der eines Deckhengstes, der nicht mehr zugelassen ist. Zuchthengste, welche im Jahr der Körung 4jährig sind, müssen ein Mindeststockmaß von 1,60 m aufweisen, Hengste, die 3 Jahre alt sind, 1,58 m. Ausserdem muß jeder Junghengst eine röntgenologische Untersuchung absolvieren um sicherzugehen, das er frei von OCD ist (OCD = Osteochondrose, Hufknorpelverknöcherung). Auch muss der Hengst frei vom Fuchsfaktor sein. Friesen werden heute ohne Ausnhame nur in schwarz gezüchtet: Erlaubt sind nur: Stichelhaare, kleinere Abzeichen am Kopf oder wenige weiße Haare an Ober- oder Unterlippe, Flocke und Stern. Nicht erlaubt sind Abzeichen an den Beinen. Völliges Schwarz ist bei Stammbuchhengsten Bedingung.
Leistungsprüfungen gibt es auch bei den Stuten. Hier ist das höchste Prädikat „Model“. Hier beträgt das Mindeststockmaß 158 cm. Von Bewegung und Exterieur ist sie das Ideal der Friesenstute. Haben diese gute Fohlen erhalten Sie den Zusatz „preferent“ und als Brand eine Krone. Das Prädikat „Preferent“ wird durch 4 Nachkommen hoher Qualität erreicht, die das „Ster“ (Sternprädikat) bekamen. Zusätzlich zu Model und Preferent können Stuten noch den Zusatz „Prestatie“ erhalten. Geschafft haben das jedoch nur wenige Stuten. Dieser Zusatz kennzeichnet die Stute als Leistungsstute, d. h.mehrere ihrer Nachkommen gehen erfolgreich im Pferdesport.
Der Friese trägt seinen gebogenen, hoch angesetzten Hals in stolzer Haltung, er hat eine schöne breite Brust, sein Schweif ist tief angesetzt und lang und sein Mähne mit ihrer Länge und Üppigkeit ist schön anzusehen. Kennzeichnend für ihn ist der starke Behang den den Köten. Der Friese hat einen edlen Kopf mit großen Augen. Die Ohren sind eher klein.
Der Friese zeichnet sich durch seine Klugheit, gepaart mit einem ausgeglichenen, freundlichen Charakter aus. Er ist gesellig und schließt sich „seinem Menschen“ gerne an. Durch diese Anhänglichkeit fällt es Friesen nicht leicht, Reiter- und Halterwechsel zu verkraften. Der Friese ist ein gelehriges Pferd mit reichlich starken Nerven und dadurch sowohl in der Dressur als auch im Fahrsport einsetzbar. Der Friese ist außerdem ein sehr sensibles Pferd, mit dem nicht alle Menschen umzugehen verstehen, trotzdem ist er auch als Familien- und Freizeitpferd geeignet.
Der Friese ist einfach und genügsam, was ihn zur Offenstallhaltung geeignet macht. Im Sommer sollte er aufgrund seines schwarzen Fells einen Unterstand haben, der ihn vor der Hitze und der Sonneneinstrahlung schützt. Kälte dagegen macht ihm weniger etwas aus. Wegen seines Aussehens und seiner Ausstrahlung ist der Friese ein beliebtes Show- und Zirkuspferd.
Quellen:
http://www.barockpferdeausbildung.de/Friesenpferd.php
http://www.pferde-pferderassen.de/pferderasse.php/52/Friese
www.barockpferde-norddeutschland.de
http://www.friesenlovecoach.ch/Friesenpferd.htm
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